„Es existiert – Die Wissenschaft entdeckt das Unsichtbare“

Sehr gerne möchte ich eine erste Leseempfehlung abgeben: Der von mir geschätzte Prof. DDr. Johannes Huber, renommierter Arzt und Theologe, a.o. Prof. der MedUni Wien, ehemaliger Vorsitzender der österr. Bioethik-Kommission, und landläufig als „Hormon-Papst“ bekannt, zeichnet in seinem Werk (s)ein neues Bild des Menschen. Dabei beleuchtet er höchst interessante Aspekte wie etwa die Weggabelung der Evolution zum Homo sapiens sapiens oder zum Homo sapiens bestialis, Körper- und Herzenskommunikation, Epigenetik oder die Entwicklung der Menopause sowie ihre Auswirkungen auf Mensch und Gesellschaft. Darüber hinaus behandelt er aber auch Themen wie die unterschiedlichen kosmischen Wahrnehmungs- bzw. Bewusstheitsebenen und deren Verschränkung mit dem Menschen, die notwendige Balance zwischen Selbstheilungskräften und den Heilkräften der modernen Medizin, den Einfluss der Planeten auf uns oder auch die Existenz von Schutzengel. Zahlreiche subjektive Wahrnehmungen werden nun von der modernen (medizinischen) Forschung Schritt für Schritt bestätigt. Dabei stellt der Autor auch Verbindungen mit philosophischen Sichtweisen, etwa Kant oder Sloterdijk, dar. Viele heisse Kartoffel, die Prof. Huber hier meisterlich jongliert und die Erkenntnisse dieser hochkomplexen Materie sehr gut verständlich in allgemeine Begriffswelten übersetzt.

Ich erachte es als äußerst bemerkenswert und einen großen Gewinn, dass eine Persönlichkeit vom Kaliber des Prof. DDr. Huber sich dieser Thematiken annimmt und in der Öffentlichkeit Flagge zeigt. Vielen Dank für diesen Rückenwind auch in Sachen „neue Achtsamkeit“ und „Mindshift“! #Paradigmenwechsel

Huber, Johannes: Es existiert, 2016, edition a, ISBN 978-3-99001-168-3